... das letzte Wort

Nachricht 03. April 2020

wir gehen auf Ostern zu. Ostern heißt: Jesus hat den Tod überwunden, er zeigt uns, dass das Dunkle, Schwere, die Krise nicht das letzte Wort haben muss.
Für die Corona-Krise gilt das auch!
Ziemlich plötzlich ist unser gewohntes Leben unterbrochen worden. Für viele dramatisch in Kurzarbeit oder ganz ohne Einkommen, vereinsamt oder in Trauer. Für Manche schlimm ohne gemeinsame Unternehmungen mit Freunden, ohne Besuche und Feiern mit der Familie und ohne die vielen Annehmlichkeiten des Lebens (Kino, Hobby, Konzerte, ...)

Corona lenkt unseren Blick auf die Menschen, die man vorher nicht so gesehen hat: Verkäufer*innen, Pfleger*innen, Ärzt*innen und einige mehr. Sie sind systemrelevant! Dabei kämpfen sie schon lange für Anerkennung, angemessene Bezahlung und Arbeitsbedingungen. In der Krise wird sichtbar, dass schöne Worte allein nicht helfen. Es reicht nicht zu klatschen und "Helden" zu rufen. Damit das Licht von Ostern in die Welt und in die Dunkelheit der Krise sichtbar werden kann, müssen wir uns auch einsetzen. Politisch, sozial und geistlich mit Wort und Tat und Geld. Und wir müssen uns fragen wer und was für das System Menschheit relevant ist:

Schutz und Hilfe für die Bedrohten
Gerechtigkeit und Fairness für die Armen
Genügsamkeit und Weitsicht für Klima und Ressourcen
Zeit und Nachsicht für meine Mitmenschen

Jesus hat den Tod überwunden, er hat uns den Weg ins Licht gezeigt - lasst ihn uns gemeinsam gehen.

Ich wünsche euch Frohe Ostern in diesen dunklen Zeiten.
Halleluja

vom Senfkorn

Ein anderes Gleichnis legte er ihnen vor und sprach: Das Himmelreich gleicht einem Senfkorn, das ein Mensch nahm und auf seinen Acker säte; das ist das kleinste unter allen Samenkörnern; wenn es aber gewachsen ist, so ist es größer als alle Kräuter und wird ein Baum, dass die Vögel unter dem Himmel kommen und wohnen in seinen Zweigen.
(Matthäus 13, 31+32)

ein Ostergruß